Posts Tagged ‘Japanische Küche’

5 Sterne sind auch nicht mehr das was sie mal waren…

Willkommen im Jahr 2010! Und hoffentlich wird’s besser als das letzte Jahr… 😉

Wie vor etlicher Zeit gepostet waren der Hase und ich letzte Woche in einem angeblich wundertollen 5 Sterne Hotel in Belek… tja, das angeblich wundertolle Hotel war gar nicht so wundertoll. Gerade mal 3 Jahre alt und schon WIRKLICH abgewohnt. Will heißen, dass sie die Hütte erstens viel zu schnell gebaut haben und die Materialen, die verwendet wurden sind auch ihr Geld nicht wert. Ich weiß nicht, aber ich fürchte fast die Zukunft solcher Hotels sieht wie folgt aus: schnell und billig bauen, nach 5 oder 6 Jahren so gut wie komplett abreissen und nochmal billig herrichten. Auch der Service war keine 5 Sterne wert, höchstens 3.  Wenn man nicht von Vornherein mit einem Euroschein gewinkt hat bekam man nichts. Einmal haben wir 10 Minuten nachdem wir uns im Speisesaal hingesetzt hatten gewartet, als dann noch immer kein Kellner kam sind wir selbst zur Bar gegangen und wollten uns unsere Getränke holen. Der Barmann gab uns aber nichts, weil dort nur die Kellner befugt sind etwas zu bestellen. Das soll einer mal verstehen. Am vierten Tag aber haben wir endlich einen von Natur aus freundlichen Kellner gefunden, bei dem wir auch geblieben sind. Der Hasan mit dem schiefen Hals war das. 😉

Spice außen

Aja, wir sind ja auch zweimal umgezogen. Das erste Zimmer, das wir bekommen haben hatte einen Blutfleck (na, ned von einem Mord oder so, aber groß genug zum Ekeln) am Bett, da wollten wir natürlich nicht bleiben. Das zweite Zimmer war genau gegenüber der Lüftungsanlage vom Spa-Bereich, sprich es war LAUT WIE HÖLLE!!! Außerdem fiel eine Fliese von der Badewanne. Da denkt man sich doch WTF?! Tja, wir sind dann dem Rezeptionisten noch einmal auf die Nerven gegangen und siehe da, wir bekamen eine Suite. *g*

Spice Zimmer

Im der Hauptsaison ist dieses Hotel sicher richtig nett, weil das Außengelände auch ordentlich was hermacht, in der Nebensaison würde ich es auf keinen Fall empfehlen. Unfreundliche, unmotivierte Mitarbeiter, die vermutlich darunter leiden, dass es bei 20% Auslastung nicht besonders viel Trinkgeld gibt und ständig auf der Suche nach spendablen, reichen Leuten sind, vor allem nach Russen, denn die sind wirklich ein ganz eigenes Volk. Ein Taschengeschäft wurde extra aufgesperrt, weil eine Russin etwas kaufen wollte, wo gibt’s das normalerweise?! :-/

Was das Essen betrifft muss ich sagen waren wir etwas erstaunt. Das Nachspeisen- und Salatbuffet war echt gut, aber das Hauptspeisenbuffet hat sich nicht besonders gelohnt… klar, für unsere deutschen Nachbarn war immer was dabei, aber wirklich IMMER – nämlich Frikadellen… in Sauce, überbacken, einfach so… und Pommes… ich kann nur sagen, dass ich ab dem dritten Tag schon immer mit mir selbst gewettet habe, welche Zubereitungsart wohl heute dran ist… 😀 Und leider waren die Hauptspeisen fast immer kalt, was wohl daran liegt, dass die lieben Gäste die Rechauds einfach nicht zumachen können wenn sie fertig sind… das nennt sich wohl Egoismus… 🙁

So sollte es sein... :-(

So sollte es sein... 🙁

Aja, einen “lustigen” Ausflug hatten wir auch dabei… eine Schiffsfahrt auf dem Green Canyon, einem Stausee im Gebirge, was sich ja an und für sich gut anhört, beim Verkaufsgespräch auch viel beworben wurde, leider jedoch durch Starkregen und tief hängenden Nebel absolut nix gebracht hat. Noch dazu sagten sie zuerst, der Ausflug würde abgesagt werden wenn es regnet und wir bekämen das Geld dafür zurück. Tja, falsch gedacht, am Ausflugstag schüttete es in Strömen und als wir uns weigerten mitzufahren und meinten wir wollen unser Geld zurück hat uns die Reiseleiterin eröffnet, dass es egal ist was wir machen, das Geld auf jeden Fall kriegen wir nicht mehr. ARSCHLÖCHER ALLE MITEINANDER!!!!! Somit saßen wir nach einer angstvollen Fahrt mit dem Bus über kurvige Bergstraßen, immer nahe am Abgrund, 2 Stunden auf diesem verdammten Schiff wo man seinen eigenen Atem sehen konnte. Es war ARSCHKALT und nach dem Mittagessen im Restaurant bei der Anlegestelle hieß es auf einmal wir kommen vielleicht nicht mehr runter vom Berg weil die Straße gesperrt sein könnte… WAAAAAAHHHHH!!!!!!!!!!!! 🙁 🙁 🙁

Naja, genug gejammert, es war trotzdem recht entspannend, vor allem nach dem ganzen Stress, den wir zu Weihnachten hatten. Zuerst meine Prüfung, die ich übrigens bestanden habe, dann Weihnachten selbst, dann das Chaos zu Silvester, das geplanterweise mit meinen Eltern stattfinden sollte, mein Vater aber leider krank wurde und eine Woche in der Arbeit, die es echt in sich hatte. Egal, jetzt bin ich entspannt, hab endlich das ständige Lernen-Müssen nicht mehr im Kopf und freu mich auf die viele Freizeit… *g* Ich hab mir vorgenommen jetzt wirklich mal mit Japanisch anzufangen, es wird Zeit, falls wir nämlich im Oktober wirklich dort hin fliegen (JA! ICH WILL!!! Noch jemand?) werd ich’s brauchen können… schätze mal ich muss den Wischmop fragen ob er mir vielleicht hilft… 😉

Jo, pants war auch daheim zu Weihnachten, ist jetzt wieder in L. A. und wie üblich im arbeitstechnischen Dauerstress, kommt aber zu Ostern wieder. Mal schaun wie lange. 😉 Nine geht’s soweit auch gut, er hat halt auch Stress mit Keyboard/Klavier lernen und seinen Couchsurfern (i mog a!) aber das ist ja alles Freizeitstress, der zählt ned… 🙂

Masa hat mir eine Neujahrskarte geschickt, darüber habe ich mich sehr gefreut, außerdem war ein Omamori dabei, leider kann ich’s noch nicht lesen für was es ist… *g* Niina hat mir ein paar Snacks aus Japan geschickt, außerdem eine Karte für mich und den Hasen und eine für meine Familie, muss ich ihnen das nächste Mal mitbringen. Ihr dürfte es also auch ganz gut gehn. Das freut mich, denn sie meinte letztes Mal, dass sie Arbeit gefunden hat. Masa lernt natürlich immer noch brav und ich drücke immer noch ganz fest die Daumen, denn die Prüfung ist ja schon im Juni wenn ich mich richtig erinnere. Ach, die Zeit vergeht so schnell, kaum zu glauben, dass er jetzt schon ein halbes Jahr weg ist. Aber ich kann verkünden, dass er immer noch sehr, sehr gut Deutsch spricht, ich glaube er wird es auch nicht mehr verlernen. 🙂

Aja, heute war mein Onkel zu Besuch. Das war lustig, weil ich am Montag aus unerfindlichen Gründen an ihn und seine Familie gedacht habe. Zur Erklärung, sie wohnen in Salzburg (Land) und normalerweise hören wir nicht so oft was von ihnen, aber was ist natürlich passiert – Montag Vormittag denke ich an sie, Montag Nachmittag ruft er mich an, er ist in Wien, ob ich Mittwoch Zeit habe – ist das nicht obercool? *g*

naruto-shippuuden

So, jetzt aber genug der vielen Worte, ich schau jetzt irgendeinen Anime… vermutlich Naruto, weil ich momentan wieder ganz stark danach süchtle – und für alle, die sich fragen ob ich es endlich geschafft habe den Manga zu lesen – nein, wenn ich mal mit dem Anime angefangen hab ist es schwer umzusteigen. ^^°

Der heutige Gruß geht an alle, die die japanische Küche lieben (aja, es kommt bald wieder die Kim Chee Zeit, wer möchte soll sich melden!) und ich häng noch eine Bitte dran – könnte nicht jemand nach Wien kommen oder schon in Wien sein, der mit mir mal wieder essen geht? Ich hab ein neues Lokal gefunden, das ich unbedingt ausprobieren möchte… aber alleine macht das nicht viel Spaß… 😉

So, und aus. =^-^=

The Japanese Food Report *lechz*

Ich liebe japanisches Essen, das weiß so gut wie jeder, der mich kennt. Ich liebe es selbst zu kochen und bin immer auf der Suche nach neuen Rezepten. Als ich wieder einmal durch’s Internet surfte fand ich eine Seite, die es mir ganz besonders angetan hat:

logo

Hier der Einleitungstext, der im Prinzip alles über die Faszination Japanische Küche und über die Motivation von Harris aussagt:

On my first trip to Japan a decade ago I encountered a world beyond the sushi I was familiar with back home in New York, a cuisine that was simple yet deep, subtle yet complex, a cuisine that relied on both pristine seasonal ingredients as well as naturally preserved foods. I was hooked. Since that initial foray, I’ve been tasting, discovering, and studying everything I can about Japanese food. I launched this site to share what I’ve learned with you — and to humbly ask you to share what you know with me and our readers. So please give me a shout if you’d like to contribute to this site, suggest a story, or just tell me something tantalizing and delicious that I should investigate! Please email me at harris [at] japanesefoodreport [dot] com. Thanks, Harris

Er hat eine unglaubliche Art, jemandem die japanische Küche näher zu bringen, fliegt sehr oft nach Japan um dort Nachforschungen anzustellen und kenn die japanische Restaurant-High-Society in New York. Unter anderem hat er ein Projekt gestartet, das sich “the miso soup project” nennt und zielt darauf ab, die westliche Kultur davon zu überzeugen, dass es mehr als nur die Miso Suppe beim Japaner um die Ecke gibt, bisher sind es 54 Rezepte. 😉

miso-soup-project

Ist das nicht ein herrlicher Anblick? 🙂

Etwas anderes, das mich nachdenklich stimmt wollte ich auch noch ansprechen. In letzter Zeit werden die Menschen, die bei uns in der Arbeit anrufen immer fordernder und präpotenter, sie sehen uns als ihr Eigentum, sind der Meinung wir müssten machen, was sie sagen. Ich weiß nicht, warum man zu anderen Menschen nicht nett sein kann, sollte sich herausstellen, dass sie wirklich boshaft sind kann man immer noch umschwenken.

In den letzten paar Tagen hatten wir sogar zwei Fälle, in denen unsere Mitarbeiter bedroht wurden, nicht mit Beschwerde, sondern mit Worten wie “Passt auf, dass ich nicht reinkomme und euch was antu!” oder “Ich renn Amok, ich bring Sie um!”. Ich frage mich, was der Grund für solches Verhalten ist? Sollte man nicht, gerade im Moment auch, versuchen rational miteinander ein Problem zu lösen? Wie kommen diese Leute dazu, so etwas von sich zu geben? Und warum muss sich das ein vollkommen unschuldiger Mensch gefallen lassen? Ich selbst wurde auch schon mit dem nationalsozialistische Regime im 2. Weltkrieg verglichen und habe bis heute keine Entschuldigung erhalten, das nagt sehr wohl auch einige Zeit später noch im Innersten. Ich denke, man sollte den Respekt vor anderen nicht vergessen, jeder Mensch hat ihn verdient.

Tja, aber es gibt natürlich auch etwas positives, es dauert nur mehr 8 Tage bis zum Abflug und ich bin bereits im Vollstress deswegen. Das muss ich noch machen, das muss auch noch erledigt werden… jeder kennt das Gefühl wenn der Urlaubsstress aufkommt und ich denke, das Gefühl mag auch jeder. Aber heute Abend kommt erst mal Masa und es wird gekocht. Ich weiß zwar noch nicht was, aber es wird japanisch, denn ich habe schon ewig nichts mehr gekocht. 😉

Dango daikazoku! :-)

So, der heutige Gruß geht an Hiroyuki, der leider nur eine Woche in Europa verbracht hat, in der er auch Bekanntschaft mit einem Schweinsbraten gemacht hat, aber hoffentlich irgendwann wiederkommt. 😉