Archive for Februar, 2009

Menü der Woche: Dinner&Crime mit Kim Chee ;)

Oh, ja, diese Woche hatte es in sich, schlaftechnisch und kulinarisch gesehen. Zuerst einmal muss ich mich bei meinem Hasen (*winkwink*) bedanken, der mir zum Geburtstag ein Dinner der besonderen Art geschenkt hat – Dinner&Crime im Agatha Christie Style. Wer nicht weiß, worum es sich hierbei handelt, möge doch einfach auf www.dinnerandcrime.com schaun und sich informieren, soviel sei gesagt – es war ein außerordentlicher Abend mit fast ausschließlich gutem Essen und gelungener Unterhaltung. Wer wissen will, ob nun der Butler, die ominöse Krankenschwester oder gar der gute alte Freund Earl Burlington mit dem Verschwinden des Earl Patterdale etwas zu tun haben, muss sich eine Karte kaufen und den Ermittlungen von Miss Marble und Inspektor Hopes lauschen und hoffentlich zur richtigen Lösung kommen. Was unseren Tisch betrifft waren wir recht gut im Rennen, waren wir doch der einzige Tisch, der zweimal eine Runde Sekt erspielt hat, etwas anderes kann man wohl vom Club der Psychonautiker nicht erwarten 😉

Inspector Hopes to the rescue!

Inspector Hopes to the rescue!

Was den nächsten Tag betrifft haben wir es vorgezogen (nachdem der Hase durch einen Nachtdienst bereits extrem vorgeschädigt war) um 19:20 Uhr ins Bett zu gehen und ich kann es jedem weiterempfehlen! Sagenhaft wie schön der nächste Tag ist, wenn man genug geschlafen hat! 😀

Was ich dann am Donnerstag begonnen habe herzustellen ist Kim Chee. Ich kann mich erinnern, dass ich mal erwähnt habe ein Tsukemono (Pickles) Buch gekauft zu haben, das ist nun der erste Versuch daraus und ich hoffe er wird so gut wie ich mir das wünsche. Kim Chee ist auf koreanische Art eingelegter Chinakohl, sehr scharf also und bedarf einer Menge Arbeit. Zuerst musste ich 2 große Köpfe Chinakohl einen Tag in Salzwasser einlegen, damit die Flüssigkeit aus dem Kohl rauskommt und er haltbar wird, am nächsten tag hab ich dann daraus mit Hilfe von Masa (*wink*) Kim Chee hergestellt, der so richtig gut scharf werden sollte (*daumendrück*), hier das Ergebnis unserer Bemühungen:

Schaurig scharfes Zeugs!

Schaurig scharfes Zeugs!

Kiloweise Kim Chee, der natürlich nach Fertigstellung (also nach ein paar Tagen im eigenen Saft Herumstehen und beginnen zu Fermentieren) an alle Kim Chee Liebhaber verteilt wird, gesetz dem Fall er ist genießbar und schmeckt nach was! Yeah!!! 😎

Nun gut, dieses Wochenende werden wir es ruhig angehen und nichts planen, möglicherweise schaun wir uns die CSI Ausstellung im Prater an, da haben wir noch die Karten dafür, aber nachdem sie wegen großen Erfolges verlängert wurde müssen wir uns damit nicht beeilen. Desweiteren werde ich versuchen weitere Tsukemono herzustellen, mal schaun was dabei rauskommt, das ist wirklich eine eigene Wissenschaft. =^-^=

So, damit komm ich zum Schluss meines Berichtes, der obligate Gruß geht an Nine und Raven, die gestern aus Bali wieder zurückgekommen sind! Okaeri! 😉

Liefer-“SERVICE” deluxe?!

Tadaaa! Wieder einmal etliche Tage vorbei, an denen nichts besonders nennenswertes passiert ist, bis auf das geniale und selbstgemalte Acrylbild, das ich von meiner Kollegin nachträglich zum Geburtstag bekommen habe. Leider existiert aufgrund meiner fehlplanenden Persönlichkeit noch kein Foto davon, wird aber mit Sicherheit nachgeliefert! 😉

Aja, wo wir schon wieder beim Geburtstag sind – ja, es ist noch nicht ganz vorbei – am Freitag hatten wir ja die Feier im Büro und es war ein voller Erfolg! Hahaaaa, Meister der Organisation der ich nun mal bin waren sowohl die Tapas vom Catering-Service perfekt als auch mein Tiramisu, das ich selbstpersönlich am Vortag gemacht habe. Zuerst hatte ich ja die Befürchtung, es könnte instabil sein, da die Mascarpone vom Hofer einfach ein bisschen flüssiger ist als die, die ich bisher immer hatte, aber es war perfekt, sogar so perfekt, dass jemand meinte es sei gekauft weil es zu gleichmäßig ausgeschaut hat! Hahaaaaaaaaaa! Meister des Tiramisu!!! 😎

Doch nun zu etwas unerfreulichem – unser gestriger Lieferservice-Bestell-Vorgang, von dem ich euch berichten möchte:

Jin Long - Chinesische & Japanische "Spezialitäten"

Jin Long - Chinesische & Japanische "Spezialitäten"

Nun, gestern war ein Tag, an dem wir (der Hase und ich) doch ziemlich fleißig gearbeitet haben, somit dachten wir uns steht eine kleine Belohnung in Form von Essen an und entschlossen uns, bei einem neuen Lieferservice zu bestellen – Jin Long. Nachdem wir das Essen ausgesucht hatten, griff der Hase zum Handy und rief dort an. Kaum hatte er mit der Bestellung angefangen, war auch schon etwas nicht lieferbar weil aus – der Hühnersalat. Nun gut, kein großes Drama, ich bestellte statt dessen Yaki Tori (Hühnerspieße) mit Teriyaki Sauce und gebratene Udon Nudeln mit Gemüse. Der Hase bestellte sich eine Frühlingsrolle und ein 8 Schätze Menü mit pikant-saurer Suppe und Nudeln (statt Reis). Aufgegeben haben wir die Bestellung um 19:22, voraussichtliche Lieferzeit 3/4h bis 1h.

Wer jetzt glaubt, das ist noch normal liegt vielleicht gar nicht mal so falsch, aber gekommen ist erst mal – gar nichts. 1h und 20min später haben wir nochmal dort angerufen und nachgefragt warum wir noch kein Essen haben, die patzige Antwort war “der Lieferant kommt gleich”. Eine viertel Stunde später läutet es tatsächlich an der Tür, wir drücken auf die Taste um den Menschen ins Haus zu lassen und – warten wieder. Niemand kommt, niemand ruft an. Gut, Hase zieht die Schuhe an und marschiert zum Lift, fährt ins Erdgeschoss und sucht den Lieferanten. Findet ihn schließlich ein paar Minuten später und weiß dann auch, warum er uns nicht finden konnte – er spricht so gut wie kein Deutsch. 😮

So, nachdem nun das Essen bei uns war wurde es gleich mal begutachtet: mittelmäßig warm, geruchlich sehr durchwachsen und keineswegs das, was man sich erwartet hatte – die Suppe roch nach Erbrochenem, die landete sofort im Klo, denn ich habe selten etwas so grausliges gerochen, meine Yaki Tori schwammen in Sauce und ich habe wirklich die Vermutung, das es sich hier nicht um Hühnerfleisch sondern um Pute handelte, den Unterschied kenn ich nämlich, die Nudeln schwammen ebenfalls in Sauce (gebraten?). Die Frühlingsrolle musste man nach Inhalt durchsuchen, die 8 Schätze waren insgesamt mittelmäßig und die Beilagen-Nudeln so fett, dass sie fast vom Stäbchen gerutscht wären. 😮

Also, hiermit gebe ich eine offizielle Warnung: bestellt bitte nie, nie, nie bei diesem Liefer-“Service”, ihr werdet euch nur darüber ärgern! Ich freue mich ehrlich auf die Schnitzel, die ich heute machen werde, da weiß ich was drinnen ist (der Hase hatte nach diesem Festmahl gestern Bauchkrämpfe) und ich weiß, dass sie nach Schnitzel schmecken werden. 😉